Auf Einladung von Prof. Annemarie Profanter ist diese Woche eine 20-köpfige Delegation aus Madrid zu Besuch an der Fakultät für Bildungswissenschaften in Brixen. Dekan Prof. Franz Comploi empfing die Gäste heute und sprach mit ihnen über eine mögliche Ausweitung der institutionellen Kooperation. Es gäbe diverse Parallelen in den Ausbildungsmodellen und Synergien in der didaktischen Zusammenarbeit, die künftig umfassend genutzt werden sollen.
Die Delegation setzt sich aus Professorinnen und Professoren der Universidad Complutense Madrid sowie der spanischen Fernuniversität (UNED) als auch Vertretern des spanischen Unterrichtsministeriums zusammen. Dem Besuch vorausgegangen ist eine langjährige Kooperation zwischen Prof. Profanter und Prof. Donaciano Bartolomé Crespo und Professor María Carmen Salgado Santamaría von der Universidad Complutense de Madrid, Leiterin der Fakultät für Kommunikationswissenschaften. Anstoß für das Treffen war die langjährige Zusammenarbeit im wissenschaftlichen Beirat des Journals "Enseñanza & Teaching: Revista interuniversitaria de didáctica", an dem 25 spanische Universitäten sowie die Fakultät für Bildungswissenschaften mitarbeiten.
Die Delegation aus Spanien interessiert sich für die Ausbildungsmodelle an der Fakultät; man möchte Synergien herausarbeiten: Die angereisten Professorinnen sind in der Ausbildung von Kindergärtnerinnnen und Lehrerinnen in Spanien tätig und lehren im Laureatsstudiengang Kommunikationswissenschaften – somit bestehen zahlreiche Möglichkeiten einer Zusammenarbeit sei es auf personeller wie auch institutioneller Ebene. Die Partner knüpfen nun erste persönliche und institutionelle Kontakte, bauen die bereits bestehende Kooperation mit aus und involvieren eine Gruppe von Professorinnen und Professoren der Brixner Fakultät.
Am heutigen 23. Mai hat Dekan Prof. Comploi die Delegation empfangen, um Möglichkeiten einer Ausweitung der institutionellen Kooperationen anzudenken, beispielsweise in Bezug auf einen Austausch von Studierenden und Professoren sowie in Bezug auf gemeinsame Forschungsprojekte.