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KOMMA -  „Sprachkompetenzen von Maturandinnen und Maturanden: Schulsprache Deutsch und Kontaktphänomene im mehrsprachigen Kontext“    


Ziele und Fragestellungen
 
Hauptziel des Forschungsprojektes KOMMA besteht in der Analyse schriftlicher und mündlicher Sprachkompetenzen von Maturandinnen und Maturanden der deutschsprachigen Schulen in Südtirol. Grundlage bildet die Muttersprache Deutsch.
Die Untersuchung wird mit je vier Südtiroler Matura-Klassen in Bozen, Brixen, Meran, Schlanders und Bruneck durchgeführt. Zum Vergleich sind außerdem Erhebungen in der Schweiz, in Österreich sowie in Deutschland vorgesehen.
Wegleitend ist dabei die Frage, worin sich die sprachlichen Fähigkeiten von jungen Erwachsenen in einem einsprachigen gegenüber einem mehr­sprachigen Gebiet auszeichnen. Zeigen sich in den Schreibprodukten und den mündlichen Daten Spuren von multilingualen Sprachkompetenzen und sind sprachbiografische Unterschiede nachweisbar (Familienherkunft, Aufwachsen in einem mehrsprachigen Umfeld, Spracherfahrungen in der Erst- und Zweitsprache)? Wie wirkt sich dies auf die Textqualität und den mündlichen Ausdruck aus? Die Untersuchung ist demnach keineswegs auf eine bloße Analyse von Fehlern fixiert (z. B. Orthografie- oder Kasusfehler), sondern möchte tieferliegende Strukturen des sprachlichen Könnens herausarbeiten.


Datengrundlage

Als Grundlage für die Analyse der schriftlichen Kompetenzen dienen die Matura-Aufsätze des Jahres 2010. Die Analyse der Texte erfolgt auf der Basis einer an der Universität Zürich entwickelten Analysemethode zur Feststellung von Textqualitäten, dem Zürcher Textanalyseraster (ZTAR). Die mündlichen Sprachkompetenzen werden auf der Basis eines Korpus von Audio- und Videoaufnahmen untersucht, die unterschiedliche Gesprächstypen beinhalten.  

Projektbeginn: Januar 2012
Laufzeit: 3 Jahre
 

Kontakt

Prof. Dr. Rita Franceschini (wissenschaftliche Leitung)
     Mail: rita.franceschini@unibz.it
Christian Schwarz (Koordination)
     Mail: christian.schwarz@unibz.it

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