DiagrammDie Grammatik der deutschen Dialekte
Freie Universität Bozen
Kompetenzzentrum Sprachen
Das Projekt
Diagramm ist ein Projekt der
Freien Universität Bozen mit dem Ziel, die auf Südtiroler Territorium gesprochenen Dialekte, zu dokumentieren und im Speziellen deren Grammatik, lokale Eigenheiten und internen Veränderungen zu studieren. Dieses Projekt folgt den Spuren vorhergehender Studien, die in der Vergangenheit auf dem gesamten deutschen Sprachraum abgeschlossen wurden und vereint dabei traditionelle Methodologien mit modernen Untersuchungsmethoden.
Das Territorium
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Die Datensammlung wird territorial vorgenommen und reicht vom Vinschgau bis ins Pustertal, vom Unterland bis zum Brenner, von Stilfs bis ins Ahrntal. Die Umfrage konzentriert sich hauptsächlich auf folgende Gebiete:
• Vinschgau (Mals, Stilfs, Schluderns, Latsch, Naturns usw.)
• Meran und Umgebung (Marling, Algund, Lana usw.)
• Passeiertal (Moos, St. Martin i. P., Ratschings usw.)
• Bozen und Umgebung (Branzoll, Leifers, Ritten, Sarntal, usw.)
• Überetsch und Unterland (Kaltern, Magreid, Aldein usw.)
• Eisacktal (Villanders, Kastelruth, Lajen usw.)
• Brixen und Umgebung (Vahrn, Franzensfeste usw.)
• Pustertal (Mühlbach, Vintl, Bruneck, Innichen, Sexten usw.)
• Tauferer Ahrntal und Gemeinden (Prettau, Sand in Taufers, usw.)
• Sterzing und Umgebung (Brenner, Wiesen usw.)
Die Datensammlung
Die Daten werden durch Interviews gesammelt die mit in Südtirol geborenen und wohnhaften Personen beider Geschlechter durchgeführt werden. Die Umfrage konzentriert sich auf zwei Altersgruppen:
Personen über 60 und Jugendliche unter 15 Jahren. Auf diese Weise wird versucht eventuelle Veränderungen in Form oder Anwendung des Dialekts in den letzten Jahrzehnten zu beobachten.
Die Interviews
Die Interviews erfolgen anonym, mit einem oder mehreren Interviewpartnern aus dem gleichen Untersuchungsgebiet. Die Stimmen werden aufgezeichnet um eine darauffolgende Analyse seitens der Forscher zu gewährleisten. Die Dauer der Interviews beträgt circa eine halbe Stunde.
Nach einer kurzen Vorstellungsphase, bittet der Forscher den Interviewten Sätze aus dem Hochdeutschen in seinem Dialekt nachzusprechen.
Beispiele für Sätze die im Dialekt wiedergegeben werden:
• Ich bin müde und habe Hunger.
• Wieviel Brot wollt ihr haben?
• Meine Großeltern hatten vier Kinder: drei Töchter und einen Sohn.
Kontakte
Silvia Dal Negro
silvia.dalnegro@unibz.it
0471 01 24 56
Simone Ciccolone
simone.ciccolone@unibz.it
347 16 54 983
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