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FORSCHUNGSPROJEKTE, -TÄTIGKEITEN  (chronologisch aufsteigend)


 
                            abgeschlossene Forschungsprojekte 
1992–1995
„Sprachenlandschaft Schweiz":
Im Auftrag des schweizerischen Bundesamtes für Statistik Auswertung der Sprachdaten der eidgenössischen Volkszählung 1990: betraut mit der Auswertung der Nicht-Landessprachen und der Mehrsprachigkeit, beauftragt mit der wiss. Koordination der Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. G. Lüdi und Prof. Dr. I. Werlen 
1995–1999
„Gelebter Sprachkontakt in einer Schweizer Stadt:
Die Präsenz der Minderheitensprache im Sprachrepertoire der Mehrheit":Persönliches Forschungsprojekt zur Erkundung von latent durch lang andauernden Kontakt sich aufbauende Sprachkenntnisse („unfokussierter Spracherwerb") bei Deutschschweizern. Laufzeit 4 Jahre, finanziert zu 100% vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF/FNS, Nr. 12-40502.94), Habilitationsprojekt 
 1995- „Interkulturalität – Theorie und Praxis – Interculturalité: théorie et pratique":
Interdisziplinäre Forschungsgruppe im Verbund der EUCOR-Universitäten des Oberrheins (Basel, Freiburg i.Br., Strasbourg, Karlsruhe), Arbeiten zum deutsch-französischen Sprach- und Kulturaustausch und dessen Theorien. In diesem Rahmen Forschungsbeiträge und Tagungsbeiträge, sowie Organisation des internationalen Colloquiums zu "Interculturalité: discours et expérience de vie", Villa Castelen, Augst b.Basel, 28.-30.3.1996, Herausgeberin der Akten mit dem Titel „Biographie und Interkulturalität: Diskurs und Lebenspraxis (Eingeleitet durch ein Interview mit Jacques LeGoff)". 
1996–1998 „Leben mit mehreren Sprachen: Sprachbiographien tschechischer Remigranten und mehrsprachiger Schweizer":
Projekt finanziert im Programm "Cooperation in Science Research with Central and Eastern European Countries and Newly Independent States (1996-1998)" des Schweizerischen Nationalfonds (Nr. 7CZPJ048495), Kooperation der Universität Basel-Karlsuniversität Prag (I. Nekvapil) zur Erkundung von Sprachbiographien besonders mehrsprachiger Sprecher in Ost- und Westeuropa.In diesem Rahmen Forschungsbeiträge zu italienischsprachigen und deutschsprachigen Biographien und Organisation des Abschlusskolloquiums "Leben mit mehreren Sprachen: Sprachbiographien im mitteleuropäischen Kontext", Villa Castelen, Augst b. Basel, 27.-29.1.1999, Beteiligt als Forscherin mit Leitungskompetenz, Herausgeberin der Akten zusammen mit Johanna Miecznikowski, Titel: „Leben mit mehreren Sprachen: Sprachbiographien. Vivre avec plusieurs langues: biographies linguistiques". 
2000-2004 „Neurolinguistische Korrelate der Mehrsprachigkeit im natürlich mehrsprachigen Umfeld der Regio Basiliensis":
Interdisziplinäres Projekt zur Untersuchung des vorschulischen und schulischen Erwerbs von Regionalsprachen und Fremdsprachen an der Grenze zwischen deutschem und romanischem Sprachraum (Deutsch, Schweizerdeutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Südslawische Sprachen), Beteiligte Institutionen: Romanisches Seminar der Universität Basel (G. Lüdi), Romanistisches Institut der Universität des Saarlandes (R. Franceschini), Neuroradiologie des Kantonsspitals Basel (E.-W. Radü), Anatomisches Institut der Universität Basel (C. Nitsch, Leitung). Beteiligt als Forschende und im Leitungsteam, Doktorandenbetreuung.Projekt gefördert durch den Innovationsfonds der Universität Basel, Laufzeit: 3 Jahre, Verlängerung bis Februar 2004, homepage: www.unibas. ch/multilingualbrain/
Oktober 2001-2004 „Effizienz des Frühunterrichts: begleitende Forschung im Rahmen der Fremdsprachenreformen":
Untersuchungen zur Entwicklung des Spracherwerbs im Frühunterricht und der Effizienz der Massnahmen im Modellversuch „Frühfranzösisch ab Klassenstufe 1" im Saarland; Forschungsbeiträge und Leitung des Projektes, Betreuung von Abschlussarbeiten und Dissertationen.Finanziert durch das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Saarlandes. Laufzeit 3 Jahre, Verlängerung bis 2004, homepage: www.phil.uni-sb.de/FR/romanistik/ franceschini/lf/index.html 
April 2001-2004 „Entwicklung multimedialer korpusbasierter Lehrmodule für Sprachausbildung und Interkulturelle Kommunikation":
Verbundprojekt der Fachrichtung Romanistik (federführend), des Fernstudienzentrums und des Sprachenzentrums der Universität des Saarlandes mit Instituten der Universitäten Bayreuth, Erlangen, Kaiserslautern, Hagen, Lyon und dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (Dudweiler); Teamleitungsmitglied, verantwortlich für die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation.
Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Neue Medien in der Hochschullehre" (FK: 08NM095A), Laufzeit 3 Jahre, Verlängerung bewilligt bis 2005. 
Juli 2003-Dezember 2004 „Vom Mediziner zum Dolmetscher":
Interdisziplinäres Projekt zur Erfassung der neurobiologischen Korrelate des Code-Switching bei unterschiedlich kompetenten Sprechern von Sprachenpaaren Französisch/Italienisch/Deutsch/Englisch, in Zusammenarbeit mit W. Reith der Neuroradiologischen Abteilung der Universitätsklinik des Saarlandes, Homburg;finanziert durch die Fördermittel der Universität des Saarlandes, Laufzeit 18 Monate.  

Laufende Forschungsprojekte (seit 2004)
Am Kompetenzzentrum Sprachen (samt Mitarbeiterprojekte)
Projekte im Rahmen des 6. Rahmenprogramms der EU:
2005-2009 1. „Network of Excellence LINEE" 
2005-2009 2. „Integrated Project DYLAN"
 
 Interne Forschungsprojekte zu:
  Sprachbiographien im mehrsprachigen Kontext
Dialektologische Untersuchungen des Italienischen und Deutschen im Südtirol: Phonetik und Phonologie, Kontaktlinguistik
Spracherwerb von Drittsprachen
linguistic landscaping
Neurobiologie der Mehrsprachigkeit (in transdisziplinärer Zusammenarbeit: UniBasel, San Raffaele Milano)  

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